In Sussex unterstützen wir ein vielfältiges und multidisziplinäres Forschungsumfeld, in dem Forscher wirklich glauben können, dass eine Herausforderung nur so lange unmöglich ist, bis sie bewältigt ist. Seit über 60 Jahren zielen unsere Kurse, Forschung, Kultur und unser Campus darauf ab, zu stimulieren, zu begeistern und herauszufordern. So ist Sussex innovativ und übernimmt die Führung von der wissenschaftlichen Entdeckung bis zur globalen Politik, von der Studentenbetreuung bis zur Karriereentwicklung. Heute werden Sie in jedem Teil der Gesellschaft und überall auf der Welt jemanden aus Sussex finden, der einen wertvollen Beitrag leistet. Die Forschung in Sussex hat drei Nobelpreisträger hervorgebracht, revolutionäre Theorien entwickelt und wichtige Innovationen geschaffen. Sie hat weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Regierung, den dritten Sektor, das Gesundheitswesen und die Kultur. Viele Sussex-Forschungsprojekte und -ergebnisse sind auch für Unternehmen, Organisationen des öffentlichen Sektors, Wohlfahrtsverbände und kulturelle Einrichtungen von besonderem Nutzen, da unsere Entdeckungen neue Produkte, Dienstleistungen und übertragbares Wissen hervorbringen. Diese Erfolge basieren auf der grundlegenden Originalität, Bedeutung und Genauigkeit unserer Forschung. Unsere zehn Studienfakultäten, Doktorandenschulen und Forschungsgruppen bilden das akademische Herz von Sussex:
Wirtschaftshochschule
Bildung und Sozialarbeit
Ingenieurwesen und Informatik
Globale Studien
Recht, Politik und Soziologie
Lebenswissenschaften
Mathematische und physikalische Wissenschaften
Medien, Kunst und Geisteswissenschaften
Psychologie
Medizinische Fakultät Brighton und Sussex
Doktorandenschule und Forschungsgruppen
Summer school.
Schließlich glauben wir an und fördern die Zusammenarbeit zwischen Fächern und Einzelpersonen und verfolgen einen interdisziplinären Ansatz um die Entwicklung in Forschung und Lehre voranzutreiben.
Die Universität Vigo ist eine junge und dynamische spanische Einrichtung, die 1990 gegründet wurde und an ihren drei spezialisierten und innovativen Standorten ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten bietet. Sie ist in den Gemeinden Ourense, Pontevedra und Vigo vertreten und verfügt über drei spezialisierte Campusse mit mehr als 30 Ausbildungs- und Forschungszentren. Die Universität leitet auch den internationalen Exzellenz-Campus "Campus do Mar" mit mehr als 3.000 Wissenschaftlern, der ein grenzüberschreitendes Forschungs- und Wissensnetzwerk mit dem Meer als treibende Kraft darstellt.
Die Universität Vigo wurde auf der Grundlage positiver Werte aufgebaut, die auf Transparenz, gutem Management, Integration, Gleichheit, Vielfalt und Umweltschutz beruhen. Als Institution, die sich für das soziale und wirtschaftliche Umfeld einsetzt, ist der Wissenstransfer in die Gesellschaft von grundlegender Bedeutung für die Universität, die sich darum bemüht, dass sich die Forschung kontinuierlich in der gesellschaftlichen Entwicklung widerspiegelt. Im Jahr 2020 gab es 25 aktive Horizon Europe-Projekte, 29 INTERREG-Projekte und 7 Projekte aus anderen europäischen Ausschreibungen."
LGI ist ein unabhängiges KMU mit Hauptsitz in Paris und Niederlassungen in Frankreich, Belgien und Spanien. Die Einrichtung ist in mehr als 20 Ländern aktiv und hat dauerhafte Beziehungen zu mehr als 500 Partnern weltweit aufgebaut. Das ca. 30-köpfige Team ist multidisziplinär (Doktoranden & Ingenieure, Wirtschaft, Recht & Finanzen, IT, Politikwissenschaft, Kommunikation & Design), international (10 Arbeitssprachen), ausgewogen zwischen den Geschlechtern und - was am wichtigsten ist - leidenschaftlich für Innovation und Nachhaltigkeit. Zu den wichtigsten Fachgebieten gehören Umwelt und Klima, Kohlenstoffarme Energien sowie Intelligente und Nachhaltige Gebiete. LGI war schon immer an gemeinsamen F&E-Projekten beteiligt und hat an mehr als 65 EU-finanzierten Forschungs- und Innovationsprojekten mitgewirkt. LGI hat mehrere dieser Projekte koordiniert und leitet regelmäßig Arbeitspakete, die sich mit den Fachgebieten des Unternehmens befassen, wie z.B. Innovationsmanagement, Markt, Verwertung, wirtschaftliche Analysen, Technologiebewertung oder öffentliches Engagement. LGI ist auch an mehreren europäischen Innovationsclustern und französischen Branchennetzwerken beteiligt.
CREA ist die führende italienische Forschungsorganisation für Agrar- und Lebensmittelversorgungsketten. Sie ist eine Rechtskörperschaft des öffentlichen Rechts und steht unter der Aufsicht des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährungssouveränität und Wälder (Masaf). Ihre wissenschaftliche Tätigkeit umfasst die Bereiche landwirtschaftliche Kulturen, Viehzucht, Fischerei, Forstwirtschaft, Agroindustrie, Lebensmittelwissenschaft und Sozioökonomie. CREA wurde 2015 aus dem Zusammenschluss von CRA (Rat für Agrarforschung) und INEA (Nationales Institut für Agrarökonomie) gegründet, zwei landesweit tätigen Institutionen, die seit Mitte des letzten Jahrhunderts tätig sind.
Das Know-how der Einrichtung reicht von Genetik und Physiologie bis hin zu Mechanik und Robotik; von innovativen Techniken für das Management nachhaltiger Produktionen, einschließlich Praktiken zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und des Pflanzenschutzes, bis hin zum Waldbau in natürlichen und kultivierten Ökosystemen und zur Viehzucht; von Prozessen der Agrar- und Lebensmittelindustrie bis hin zu den ernährungsphysiologischen Eigenschaften von Lebensmitteln und diätetischen Aspekten. Verbraucherschutz, Aufklärung und Abfallvermeidung stehen bei allen Aktivitäten an erster Stelle.
Mit über 2000 Mitarbeitern, von denen die Hälfte Wissenschaftler und Technologen sind, verfügt die Einrichtung über mehrere landwirtschaftliche Betriebe und Versuchsfelder, um Studien unter praxisbedingungen durchzuführen, und so die Ergebnisse zu validieren und ihre Durchführbarkeit zu überprüfen.
2015 wurden wir zu CREA, dem ehemaligen Rat für Agrarforschung - CRA, einer landesweiten Einrichtung. Die neue Organisation sieht 12 Forschungszentren vor (6 für spezifische Versorgungsketten und 6 für horizontale Themen), die ein Netzwerk von Strukturen im ganzen Land bilden. Die Reform der Institution hat es ermöglicht, die finanziellen und personellen Ressourcen zu rationalisieren und die kritische Masse zu bilden, die erforderlich ist, um Spitzenforschungsergebnisse zu erzielen.
Das Thünen-Institut (TI) ist ein Forschungszentrum, das zu einem breiten Themenspektrum der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft wissenschaftliche Grundlagen schafft und politische Entscheidungsträger wissenschaftlich unterstützt. Die ökonomischen, ökologischen und technologischen Kompetenzen befähigen das TI, komplexe wissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten. TI wurde 2008 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gegründet.
Das Flämische Forschungsinstitut für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung (ILVO) ist ein unabhängiges wissenschaftliches Forschungsinstitut der flämischen Regierung. Es betreibt multidisziplinäre, innovative und unabhängige Forschung mit dem Ziel einer ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Landwirtschaft und Fischerei in einem "from-farm-to-fork" Ansatz. Es sammelt grundlegende und angewandte Kenntnisse zur Verbesserung von Produkten und Produktionsmethoden für die Qualitätskontrolle und die Sicherheit der Endprodukte sowie zur Verbesserung der politischen Instrumente als Grundlage für die Entwicklung des Sektors und der Agrarpolitik. Zu diesem Zweck arbeitet es eng mit seinen Akteuren zusammen, darunter belgische und internationale Universitäten, Forschungseinrichtungen, politische Entscheidungsträger, Privatunternehmen, staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen, Bauernverbände usw. ILVO verfügt über voll ausgestattete Analyselabors, darunter BELAC-akkreditierte Labors (EN ISO/IEC 17025), für die Bestimmung von Pflanzeneigenschaften (sowohl chemisch als auch NIR), chemischen Eigenschaften von Mineralböden und für den Nachweis und die Identifizierung von Pflanzenkrankheiten und -schädlingen im Besonderen oder Bodenorganismen im Allgemeinen. Der ILVO-Betrieb umfasst 200 Hektar Felder für experimentelle Feldversuche und ist mit einem groß angelegten Freilandkompostplatz ausgestattet. Spezielle Geräte für die Kompostierung und das Boden- und Düngemittelmanagement auf dem Hof sind vorhanden. Die ILVO-Genomikplattform mit ihren Servern kann für die Analyse molekularer Daten und für die Entwicklung von Entscheidungshilfen und Modellen zur Untersuchung der sozioökonomischen, ökologischen und politischen Auswirkungen neuer landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsmethoden genutzt werden. Das 'Plant & Soil Living Lab' ist eine weitere Plattform des ILVO für offene Innovation und Co-Creation, um die Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor und dem Zierpflanzensektor zu erleichtern und das in allen Parteien vorhandene Wissen für effektive Innovationen zu nutzen. Eines der Forschungsthemen des ILVO ist die Gewinnung und Analyse verschiedener bodenbezogener biotischer und abiotischer Daten zur Überwachung der Bodengesundheit, einschließlich - und speziell für dieses Projekt - von Nematodengemeinschaften unter Verwendung einer DNA-basierten Methode (DNA-Metabarcoding).
June Communications ist eine Marketing- und Kommunikationsagentur, die ihre Tätigkeit 2018 im Startup-Segment begann und später ihre Dienstleistungspalette für KMU und Konzerne aus verschiedenen Branchen auf nationaler und internationaler Ebene ausbaute. Die Agentur verfügt über einen umfangreichen Hintergrund im Agrarsektor und arbeitet mit mehreren Unternehmen in diesem Bereich zusammen, von regenerativer Landwirtschaft und Kohlenstoffzertifizierungsprojekten bis hin zu landwirtschaftlichen Versicherungen und Finanzierungsdienstleistungen für Agrarunternehmen.
June Communications widmet sich der Förderung eines globalen Verständnisses von Nachhaltigkeit und setzt sich für die Einbeziehung nachhaltiger Praktiken in das tägliche Leben ein. Die Agentur nimmt aktiv an den Projekten von Horizon Europe teil und spielt eine zentrale Rolle bei zwei Initiativen, InBestSoil und BIOservicES.
Das Euro-Mittelmeerzentrum für Klimawandel (CMCC) ist ein nationales Kompetenzzentrum für die Erforschung des Klimawandels. Es wurde im Jahr 2005 gegründet und 2015 in eine Stiftung umgewandelt. Es stützt sich auf die umfassende Forschungskompetenz seiner acht Partnermitglieder: Nationales Institut für Geophysik und Vulkanologie, Universität Salento, Universität Ca' Foscari in Venedig, Universität Sassari, Universität Tuscia, Polytechnikum Mailand, Ressourcen für die Zukunft und Universität Bologna. Es ist in einem über das ganze Land verteilten Netzwerk organisiert, mit Büros in Lecce, Bologna, Caserta, Mailand, Sassari, Venedig und Viterbo. Es verbindet öffentliche und private Einrichtungen, die gemeinsam an multidisziplinärer Forschung im Bereich der Klimawissenschaften arbeiten. Das CMCC ist auch der nationale Focal Point des IPCC, des Intergovernmental Panel on Climate Change. Das CMCC stellt sein Fachwissen verschiedenen europäischen und internationalen Forschungsprogrammen zur Verfügung, wie z. B. den vom Horizon-Programm, PRIMA-MED, Interreg usw. finanzierten Programmen, indem es einen mehrstufigen Ansatz verfolgt, um alle interessierten Parteien aktiv einzubeziehen und möglichst marktfähige Innovationen zu erhalten, die kurz- und langfristig wirksame und konkrete Lösungen für komplexe und vernetzte Transformationen liefern können.
Die Aufgabe von Scotland's Rural College (SRUC) besteht darin, Wissen und Talente zu schaffen und zu mobilisieren. Es unterhält Partnerschaften auf lokaler und globaler Ebene zum Nutzen der schottischen Naturwirtschaft.
Das SRUC wurde 2012 durch den Zusammenschluss des Scottish Agricultural College (SAC) mit den Colleges Barony, Elmwood und Oatridge gegründet und kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Das SRUC bietet umfassende Kompetenz-, Bildungs- und Unternehmensunterstützung für die landbasierte Industrie in Schottland und stützt sich dabei auf erstklassige und branchenführende Forschung, Bildung und Beratung.
Die Forschungstätigkeit des SRUC umfasst folgende Bereiche:
Kulturpflanzen und Böden
Tierverhalten und Tierschutz
Genetik und Genomik
Krankheiten und Epidemiologie
Umwelt und Ökologie
Agrar- und Ernährungssysteme
Wirtschaft und Politik
Das Team für nachhaltige Ökosysteme gehört zu einer der größten Gruppen von Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern, die in Großbritannien im ländlichen Raum, in der Landwirtschaft und in landgebundenen Sektoren tätig sind. Wir haben eine hohe Erfolgsbilanz bei der Anwendung wirtschaftlicher Instrumente auf die Umweltaspekte der Landnutzung. Dazu gehören zahlreiche bodenbezogene Projekte, die von der schottischen und der britischen Regierung, den britischen Forschungsräten und den Rahmen- und Horizon-Programmen der EU finanziert werden.
Aktuelle und neuere bodenbezogene Forschung unter Beteiligung des Sustainable Ecosystems Teams:
Strategisches Forschungsprogramm der schottischen Regierung (2022-27):Verständnis des Wertes von Schottlands landwirtschaftlichem Boden als Naturkapital
Wet Horizons (EU Horizon Europe) (2022-2026) Verbesserung der Kenntnisse über Feuchtgebiete und Entwicklung von Instrumenten zur Verbesserung des Schutzes und der Wiederherstellung von Europas Feuchtgebieten
UKRI Global Challenge Research Fund (GCRF) (2019-24) - South Asia Nitrogen Hub, Bewertung von Stickstoffoptionen zum wirtschaftlichen und sozialen Nutzen
ClimateXChange (2021) - Verständnis der Erfahrungen mit der Wiederherstellung von Torfgebieten in Schottland
Programm für globale Ernährungssicherheit (2018-21): Nachhaltige wirtschaftliche und ökologische Weidesysteme - Lernen von innovativen Praktikern (SEEGSLIP)
NERC (2016-19) - Valuing Nature Phase 2: Verständnis von Ökosystembeständen und Kipppunkten in britischen Mooren
NERC - Valuing Nature Network (2011-12) - Bewertung der Auswirkungen von Ökosystemdienstleistungsinteraktionen für die Wirksamkeit der Politik; Beurteilung und Bewertung von Moor-Ökosystemdienstleistungen für nachhaltiges Management
EU-FP7 (2011-2015) - Nachhaltige Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Betrieben zur Verringerung der Bedrohungen für Böden im Klimawandel (SmartSOIL)
Scottish Environmental Protection Agency (2010) - Sozioökonomische Daten über schottische Böden - eine Rahmenstudie
Im Rahmen des BIOservicES-Projekts wird das Scotland's Rural College das Arbeitspaket 4 - "Wirtschaftliche Bewertung der mit der biologischen Vielfalt des Bodens verbundenen Ökosystemleistungen" koordinieren.
Wageningen University & Research - gegründet 1918 - ist eine Zusammenarbeit zwischen der Universität Wageningen und der Wageningen Research Foundation. Ihr Auftrag lautet: "Erforschung des Potenzials der Natur zur Verbesserung der Lebensqualität". Mehr als 7.200 Mitarbeiter, 13.200 Studenten und über 150.000 Teilnehmer an WUR's Life Long Learning aus mehr als hundert Ländern arbeiten überall auf der Welt im Bereich gesunder Lebensmittel und Lebensräume für Regierungen und die Wirtschaft im Allgemeinen. Im Bereich der Bodengesundheit war die WU in den letzten fünf Jahren Partner im H2020-Projekt Diverfarming und ist derzeit Partner in den Projekten BIOservicES, InBestSoil, SoilValues, NOVASOIL und Benchmarks.
Die Technische Universität München (kurz TUM) ist mit 50.484 Studierenden die größte technische Universität in Deutschland, gemessen an der Zahl der Studierenden. Sie hat ihren Sitz in München. In der Hauptausgabe des THE-Rankings belegte die TUM 2023 Platz 30 und ist die beste Universität in der Europäischen Union. Neben dem THE-Ranking belegte die TUM auch im QS World University Ranking den ersten Platz in Deutschland. Im ebenfalls renommierten Shanghai-Ranking erreichte die TUM 2023 den zweiten Platz in Deutschland hinter der Universität Heidelberg.
In der TUM School of Life Sciences am Campus Weihenstephan bündelt die Technische Universität München ihre Kompetenzen im Bereich der Lebenswissenschaften. Der Begriff Life Sciences bezeichnet einen Wissenschaftszweig, der sich mit Lebensprozessen oder Strukturen von lebenden Organismen beschäftigt oder an denen lebende Organismen beteiligt sind. Die Lebenswissenschaften haben unser Verständnis der Funktionsweise von Organismen und biologischen Systemen revolutioniert. Nur wenn wir unseren Planeten in seiner komplexen Vielfalt besser verstehen, können wir dazu beitragen, die Grundlagen eines gesunden Lebens zu sichern und das Zusammenleben der Menschen nachhaltig zu gestalten. Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München bündeln deshalb ihre Kompetenzen in den Lebenswissenschaften an der im Jahr 2000 gegründeten TUM School of Life Sciences in Weihenstephan.
Im Sinne des "One Health"-Gedankens bündelt die TUM School of Life Sciences in einzigartiger Weise die notwendigen Schlüsselkompetenzen, um die Grundlagen unseres Lebens zu erforschen: von Molekülen über zelluläre Systeme bis hin zu pflanzlichen und tierischen Organismen, von Böden bis zu Ökosystemen, von Lebensmitteln bis zur Ernährungsmedizin, von biogenen Rohstoffen bis zur Biotechnologie - und nutzt dabei die Vorteile der künstlichen Intelligenz.
Der Lehrstuhl für Umweltmikrobiologie (unter der Leitung von Prof. Michael Schloter) hat einen starken Fokus auf die Analyse von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen. Diese Mikrobiome sind eine entscheidende Komponente des "One Health"-Konzepts. Sie spielen eine äußerst wichtige Rolle für das Funktionieren von Ökosystemen und erfüllen Schlüsselfunktionen, die die Gesundheit des Planeten unterstützen, darunter Nährstoffkreisläufe, Klimaregulierung und Wasserfilterung. Mikrobiome bilden auch so genannte Metaorganismen mit fast allen höheren Eukaryoten, einschließlich Tieren, Pflanzen und uns Menschen, und erfüllen wichtige Aufgaben für die Gesundheit ihrer jeweiligen Wirte. Obwohl Forscher allmählich verstehen, dass Mikrobiome in verschiedenen Ökosystemen miteinander interagieren, wurde bisher nur wenig darüber geforscht, wie Mikrobiome aus verschiedenen Umgebungen sich gegenseitig beeinflussen.
Die Übertragung von Mikrobiomen findet zum Beispiel zwischen und innerhalb von abiotischen (z. B. Luft, Boden und Wasser) und biotischen Umgebungen statt und kann entweder durch verschiedene Vektoren (z. B. Insekten oder Lebensmittel) oder durch direkte Interaktionen vermittelt werden. Solche Übertragungsprozesse können die Übertragung von Krankheitserregern oder Antibiotikaresistenzgenen beinhalten. In den meisten Fällen haben mikrobielle Interaktionen jedoch positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Planeten und des Menschen, da die übertragenen Mikroorganismen, die möglicherweise neue Funktionen bieten, für die Anpassung an Ökosysteme wichtig sein können.
Der Lehrstuhl für Umweltmikrobiologie untersucht, wie sich Veränderungen der Mikrobiome in der Umwelt direkt und indirekt auf unser menschliches Mikrobiom auswirken und welche funktionellen Konsequenzen sich aus diesen veränderten Interaktionen ableiten lassen.
Der Spanische Nationale Forschungsrat (CSIC) ist die größte öffentliche Forschungseinrichtung in Spanien und die drittgrößte in Europa. Er gehört zum spanischen Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Hochschulen und hat die Aufgabe, wissenschaftliche und technologische Forschung mit multidisziplinärem Charakter zu fördern, zu koordinieren, zu entwickeln und zu unterstützen, um zum Fortschritt des Wissens und der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung beizutragen, sowie Personal auszubilden und öffentliche und private Einrichtungen in diesem Bereich zu beraten. Das CSIC verfügt über 70 eigene Institute oder Zentren, die über ganz Spanien verteilt sind, und darüber hinaus über 53 gemeinsame Forschungseinheiten mit Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen.
Die Estación Experimental de Aula Dei (EEAD-CSIC) ist ein Forschungsinstitut des CSIC, das sich den Agrarwissenschaften widmet. Hauptziel ist es, dem Agrarsektor geeignete Materialien und Technologien zur Verfügung zu stellen, um die Wettbewerbsfähigkeit und die Nachhaltigkeit durch ein tieferes Wissen über die grundlegenden Prozesse des Systems Pflanze-Umwelt zu verbessern. Dieses Ziel umfasst Aktivitäten in den Bereichen hochwertige Forschung, postgraduale Ausbildung und technische Schulung, technische Beratung für den öffentlichen und privaten Sektor sowie die Verbreitung unserer Ergebnisse in der Gesellschaft.
AgroCultívate ist ein Unternehmen, das 2016 von Technikern mit umfangreicher landwirtschaftlicher Erfahrung gegründet wurde, um wirtschaftliche und technische Probleme für Landwirte auf ihren Betrieben zu lösen. Durch ein kontinuierliches Beratungssystem während des gesamten Anbauzyklus werden biotische und abiotische Parameter so gesteuert, dass der Landwirt die höchste wirtschaftliche Leistung auf seinem Betrieb erzielt, die Qualität seiner Produkte verbessert und die Umwelt so wenig wie möglich belastet.
Auf Grundlage wissenschaftlicher Forschung und der durch ständige Feldarbeit gewonnenen Erfahrungen im Management werden die Landwirte geschult, um den Erfolg ihrer Kulturen zu maximieren. Zu diesem Zweck arbeiten wir derzeit in sehr unterschiedlichen Betrieben mit mehr als 30.000 Hektar Anbaufläche zwischen Aragonien, Katalonien und den Balearen, die sich auf den Anbau von Nüssen, Olivenbäumen und Getreide spezialisiert haben. Seit 10 Jahren hat sich das Unternehmen auch auf den Anbau von Pistazien als Alternative zum Mandelanbau spezialisiert. Es bietet zahlreiche Schulungen für Landwirte an und beteiligt sich aktiv an der Gründung des Verbandes der Pistazienanbauer von Aragonien. Das Unternehmen verfügt über professionelle landwirtschaftliche Betriebe in den Gemeinden Albalate del Arzobispo und Ariño mit den folgenden Flächen: 30 Hektar Trockengebiet, 50 Hektar bewässertes Land, 45 Hektar Olivenbäume, 40 Hektar Mandelbäume, 10 Hektar Walnussbäume sowie 100 Bienenstöcke zur Gewinnung von Pollen und Honig und zur Bestäubung. Derzeit hat AgroCultívate 10 Mitarbeiter, davon 6 Frauen. In Rahmen dieses Projekts verfügt AGROCULTÍVATE über die Erfahrung und die analytischen Fähigkeiten, um Planungs- und Verwaltungsfragen zu lösen sowie den wirtschaftlichen Nutzen der vorgeschlagenen Innovationen zu analysieren. Darüber hinaus stehen wir täglich in Kontakt mit vielen landwirtschaftlichen Betrieben, die von den Ergebnisse und wirtschaftlichen Studie profitieren können.
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL ist eines der weltweit führenden Institute auf dem Gebiet des biologischen Landbaus. Seine Standorte befinden sich in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Frankreich. In Brüssel (Belgien) gibt es eine Vertretung durch das FiBL Europa. Die Stärken des FiBL liegen in der interdisziplinären Forschung, den gemeinsam mit Landwirten und der Lebensmittelindustrie entwickelten Innovationen, den lösungsorientierten Entwicklungsprojekten und dem raschen Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis.
Das FiBL verfügt über ein hochkompetentes Team mit Fachwissen rund um den Biolandbau: Bodenbewirtschaftung und Pflanzenbau, artgerechte Tierhaltung und ganzheitliche Tiergesundheit, sozioökonomische Fragestellungen, Verarbeitung von Biolebensmitteln und umfassende Analysen des Biomarktes.
Neben der praxisnahen Forschung setzt das FiBL Schwerpunkte in der Beratung, in der Ausbildung und in der Bereitstellung von Fachinformationen (Studien, Fachbroschüren, Nachschlagewerke, Websites).
Zabala Innovation Consulting wurde 1986 gegründet und ist ein Beratungsunternehmen mit großer Erfahrung im Management von F&E-Innovationsaktivitäten und sozialen Innovationen. Mit einem Team von mehr als 400 Fachleuten in dreizehn Ländern sind wir auf Projektmanagement, soziale Innovation, Verwertung und Kommunikation und Verbreitung von Projekten spezialisiert, die im Rahmen von transnationalen Kooperationsprogrammen finanziert werden, einschließlich Verwertung und Innovationsmanagement in Finanzhilfevereinbarungen mit mehreren Begünstigten. Die Abteilung für soziale Innovation verfügt über jahrelange einschlägige Erfahrung mit EU-Projekten, u. a. in den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft, Bioökonomie und nachhaltige Bodenbewirtschaftung, indem sie Lösungen für ein effizienteres Ressourcenmanagement findet. Bei der sozialen Innovation geht es darum, neue Ideen, Dienstleistungen und Modelle zu entwickeln, um die sozialen Herausforderungen, die F&I-Projekte mit sich bringen können, besser zu bewältigen und letztlich die gesellschaftliche Akzeptanz dieser neuen Lösungen zu erhöhen. Zabala orientiert sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), um diese Vision in allen Projekten umzusetzen.
Die Universidad Politécnica de Cartagena (UPCT) ist eine öffentliche Universität mit einer langen Geschichte und Tradition in Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Sie legt großen Wert auf internationale Zusammenarbeit und Mobilität und heißt rund 200 ausländische Studierende und Dozenten willkommen. Mit über 90 F&E Gruppen möchte diese Universität nicht nur ein Ort der Wissensverbreitung, sondern auch eine Quelle wissenschaftlicher und technologischer Schöpfung sein. Diese Gruppen betreiben Grundlagenforschung und angewandte Forschung in verschiedenen Bereichen. Das UPCT setzt sich für die Förderung von Forschung, Entwicklung, Innovation und den wissenschaftlichen Austausch mit zahlreichen öffentlichen und privaten nationalen und internationalen Institutionen ein und stärkt so seine Verbindungen zur Industriewelt.
Das Europäische Projektbüro unserer Universität, integriert in die Abteilung für Forschung und Technologietransfer, wurde 2009 gegründet, um sich den Herausforderungen des Europäischen Forschungsraums zu stellen, den neuen Anforderungen und Bedürfnissen der Forscher gerecht zu werden, die Forschungsaktivitäten der EU zu stärken und die Beteiligung zu fördern. Dieses Büro verfügt über umfangreiche Erfahrung mit EU-Projekten. Seit seiner Gründung haben wir uns in verschiedenen Ausschreibungen für mehr als 300 Projekte beworben. Wir haben mehr als 50 EU-Initiativen geleitet oder daran teilgenommen. UPCT verwaltet 22 europäische Projekte in führenden Programmen wie Horizon 2020, FP7, LIFE, INTERREG SUDOE und Erasmus+.
Das Lettische Staatliche Forstforschungsinstitut „Silava“ ist das wichtigste Forstforschungszentrum in Lettland und führend bei wissenschaftlichen Ideen in der Forstwirtschaft und der damit verbundenen Forschung und Entwicklung. Das LSFRI Silava wurde 1946 gegründet. Die Wissenschaftler sind an der Umsetzung wissenschaftlicher Projekte zu folgenden Themenbereichen beteiligt: Waldökologie und Waldbau, Nationales Waldinventar, Waldbaumzucht und Klimawandel, Zentrum für genetische Ressourcen, Waldregeneration und -anpflanzung, Waldphytopathologie und Mykologie, Waldentomologie, Forstbetrieb und Energie, Wildtiermanagement, Verarbeitung forstwirtschaftlicher Produkte.
Die Universität Tuscia (UNITUS) befindet sich in Viterbo, in Mittelitalien. Von den sechs Abteilungen, aus denen die Fakultät besteht, ist eine an dem Projekt beteiligt: die Abteilung Innovation in Biologie, Agrar- und Forstwirtschaft (DIBAF). Diese Abteilung führt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in verschiedenen Bereichen der Forst- und Landwirtschaft durch, von Ökologie, Ökophysiologie und Waldbau bis hin zu nachhaltiger Wald- und Ackerlandbewirtschaftung, Waldinventuren und Geomatik, der Landschaftsplanung, der Sanierung degradierter Gebiete sowie der Entwicklung von Techniken zur Vorbeugung und Bekämpfung von Waldbränden.
Die Abteilung war an mehreren wichtigen Studien und Forschungstätigkeiten zur Analyse der Auswirkungen agroforstwirtschaftlicher Aktivitäten beteiligt und leistete darüber hinaus wissenschaftliche Beratung und Unterstützung für agroforstwirtschaftliche Projekte auf nationaler und internationaler Ebene. UNITUS und die Mitarbeiter von DIBAF verfügen über langjährige Erfahrungen in der Teilnahme an und Koordination von nationalen und EU-Projekten, die sich mit der Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel befassen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Landnutzungsänderungen sowie deren Auswirkungen auf Senken, Quellen und Flüsse von Kohlenstoff im Agro-Forstwirtschaft-Sektor mit dem Ziel, einen Beitrag zu den EU-Emissionsreduktionszielen zu leisten.
Die FlächenAgentur Rheinland GmbH (FAR) wurde 2009 gegründet. Als Tochtergesellschaft des Bauernverbandes berät sie Landnutzer, Bauträger und Kommunen bei der ökologisch nachhaltigen Nutzung der freien Landschaft und setzt sich für die Verknüpfung von Landwirtschaft, Umweltschutz, Naturschutz und Wissenschaft ein. Zu ihren Aufgaben gehören die Organisation ländlicher Umweltprojekte und -initiativen, die technische Planung naturschutzfachlicher Eingriffsregelungen sowie die Suche und Akquise geeigneter Flächen für wissenschaftliche Forschung in der freien Landschaft.
„SIA „Rīgas meži“ wurde 2008 gegründet und ist Eigentum der Stadt Riga. Es verwaltet Waldgrundstücke innerhalb von Riga (ca. 5,5 Tausend Hektar) und außerhalb von Riga (ca. 56,5 Tausend Hektar) sowie die öffentlichen Grünflächen von Riga (399 Hektar, 01.02.2023) und den Kultur- und Erholungspark „Mežaparks“ (378,7 Hektar, 01.02.2023). SIA „Rīgas Wälder“ kümmert sich um die nachhaltige Bewirtschaftung dieser Gebiete, mit dem Ziel, die Artenvielfalt zu bewahren und gleichzeitig die Zugänglichkeit für die Gesellschaft zu gewährleisten.
Die Juana de Vega-Stiftung ist eine gemeinnützige private Einrichtung, die 1872 von Juana de Vega gegründet wurde. Juana de Vega wurde 1805 in A Coruña (Galizien) in eine aufgeklärte und liberale Familie geboren, die in Havanna (Kuba) zu Wohlstand kam.
Sie heiratete in sehr jungen Jahren General Francisco Espoz y Mina, einen Helden des Halbinselkrieges. Später wurde sie Gouvernante von Königin Isabel II., aber vor allem war sie ihr ganzes Leben lang eine Frau mit einem tiefen sozialen Anliegen. Da sie keine Nachkommen hatte, nutzte sie am Ende ihres Lebens alle ihre Besitztümer, um diese Stiftung zu gründen. Ihr Ziel war es, Menschen auszubilden, die in der Landwirtschaft arbeiten.
Heutzutage ist die Mission der Stiftung weiterhin die ländliche Entwicklung Galiziens, jedoch angepasst an die Realität und die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft, die sich stark von der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts unterscheidet. Unsere drei strategischen Arbeitsbereiche sind: Unterstützung des Agrar- und Ernährungssektors, Innovation und Forschung sowie Landschaft und Territorium. Darüber hinaus finanziert die Stiftung den Juana de Vega-Lehrstuhl an der Universität Santiago de Compostela, der zur Verbreitung des Lebens und Wirkens unserer Gründerin beitragen soll.
Bei der Stiftung denken wir kontinuierlich über neue Projekte und neue Initiativen nach, die ländlichen Gebieten und ihren produktiven Sektoren zugute kommen können. Diese Projekte können von uns mit eigenen Mitteln oder in Zusammenarbeit mit anderen wichtigen öffentlichen und privaten Akteuren im ländlichen Raum entwickelt werden. In diesem Sinne unterstützen wir weiterhin klar die Wiederherstellung des biologischen Reichtums von landwirtschaftlichem Interesse in Galizien. Wir setzen uns für den Wiederanbau einheimischer Weinreben, Olivenbäume und anderer Sorten ein, die es uns ermöglichen, galizische Produkte auf den Märkten anzubieten und wettbewerbsfähiger zu sein.
Mehr Innovation und Forschung im ländlichen Galizien
Einer unserer Hauptarbeitsbereiche in den letzten Jahren war Forschung und Innovation. Wir reichen kontinuierlich neue Projektvorschläge bei wettbewerblichen Ausschreibungen auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene ein. Derzeit haben wir 11 aktive Projekte, die von den Programmen Horizon Europe, Life, Interreg Europe, Interreg SUDOE, Interreg POCTEP und Fundación Biodiversidad genehmigt wurden, sowie regionale operative Gruppen, die vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) kofinanziert werden. Insgesamt stellen sie eine Investition von mehr als 5,8 Millionen Euro im ländlichen Galizien dar.
Unsere Gegenwart ist auch Zukunft
Wir sind sehr zufrieden mit dem Weg, den die Juana de Vega-Stiftung vor mehr als 150 Jahren eingeschlagen hat. Wir investieren in ländliche Gebiete im Auftrag unserer Gründerin und weil es unser Unternehmenszweck ist, vor allem aber, weil wir es für nützlich erachten, die Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Gebiete und ihrer produktiven Sektoren zu verbessern.
Mit unseren Aktivitäten möchten wir der breiten Öffentlichkeit vermitteln, dass das Land ein Raum der Möglichkeiten für Unternehmer und für jeden ist, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln und seine Lebensqualität zu sichern.
